Tag 8
Wir setzen unsere Reise fort, verlassen Botswana und fahren zu den Victoria-Fällen in Simbabwe. Genießen Sie eine aufschlussreiche und theatralische Geschichte über die historische Victoria Falls Brücke, während Sie diese überqueren.
Distanz: 103 km
Tag 9
Freuen Sie sich am nächsten Tag auf eine Bootsfahrt bei Sonnenuntergang, bei der Sie den mächtigen Sambesi hinunterfahren und den letzten Sonnenschein des Tages in vollen Zügen geniessen. Im Anschluss kehren Sie wieder zur Lodge zurück, um sich eine köstliche 3-Gänge-Potjie-Kreation zu gönnen.
Unterkunft: Ilala Lodge oder ähnlich (Zimmer mit eigenem Bad)
Victoria Falls (Simbabwe)
Die Victoria Falls gehören zu den großartigsten Wasserfällen der Welt und sind ein einmaliges Erlebnis. Sie bilden die Grenze zwischen Zimbabwe und Zambia. Für Besucher sind die Fälle sowohl von Zimbabwe, von der Kleinstadt Victoria Falls, als auch von Zambia, von der Kleinstadt Livingstone, aus zugänglich.Auf einer Breite von etwa 1,7 Kilometern stürzen die mächtigen Wassermassen des Zambezi bis zu 110 Meter in die Tiefe. In der Regenzeit fließen rund 10 Millionen Liter Wasser pro Sekunde über den Felsrand. Bei Niedrigwasser, wie es besonders in Dürrejahren immer wieder vorkommt, bleibt im September und Oktober von der sonst tobenden Wassermenge nur wenig übrig. Durch den Sturz des Wassers in die Schlucht entsteht Gischt, die bis zu 500 Meter hoch steigt und mit ihrer Feuchtigkeit eine üppige Vegetation, einen kleinen Regenwald, wachsen lässt. Selbst vom Flugzeug aus beim Landeanflug zum Flughafen von Victoria Falls kann man die riesige Gischtwolke sehen. Wegen der Lautstärke, die durch das fallende Wasser und den Aufprall am Boden der Schlucht und des Sprühnebels nannten die Einheimischen die Fälle daher „Mosi-oa-Tunya“, was übersetzt „Rauch, der donnert“ heißt.
Der britische Missionar und Forscher David Livingstone stand im November 1855 als erster Europäer an den Fällen. Livingstone schrieb damals in sein Tagebuch: „Selbst die Engel müssen entzückt sein, wenn sie über die Fälle fliegen“. Er gab den Wasserfällen zu Ehren der Königin Victoria von England den Namen „Victoria Falls“. Die tiefe Schlucht und der Ablauf des Zambezi entstanden dadurch, dass der Fluss sich in weicheres Material aus Sandstein unterschiedlicher Widerstandsfähigkeit eingrub und es fort schwemmte. Sie können die Fälle sowohl von Zimbabwe als auch von Zambia aus besuchen. Wir haben die Fälle zu verschiedenen Jahreszeiten von beiden Ländern aus besucht. Es gibt keinen Platz, von dem aus man die gesamte Fallkante übersehen kann.