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Madagaskar Reisebericht Woche 1 – Ankommen, Staunen und erste Begegnungen

Destination Madagaskar

Tag 1 – Ankommen in Madagaskar: Zwischenstopp, starker Kaffee & der erste Kulturschock 

Endlich ist es so weit – unsere Madagaskar-Reise startet – und unser Madagakaskar Reisebericht. Vier Wochen voller Natur, Tiere und Abenteuer. Früh morgens geht’s los in Frankfurt – mit dem Flieger Richtung Antananarivo, kurz: Tana.

Aber bevor wir richtig eintauchen, wartet noch ein kurzer, besonderer Zwischenstopp…

Abfahrt Duisburg Bahnhof nach Madagaskar
Kaffeetrinken in Addis

Addis Abeba – kurzer Halt, starker Kaffee

Unser erster Zwischenstopp führt uns nach Addis Abeba, Äthiopien. Der Flughafen ist nicht riesig, aber lebendig – und: Hier gibt’s richtig guten äthiopischen Kaffee

In einer kleinen Kaffeestation wird der Kaffee ganz traditionell zubereitet: über offenem Feuer in der „Jebena“, einer bauchigen Tonkanne. Der Duft ist intensiv – erdig, würzig, fast schokoladig. Serviert wird er heiß und stark, in kleinen Tassen, manchmal mit Zucker oder sogar etwas Popcorn dazu. 

Unser Tipp: Wenn ihr hier umsteigen müsst – nehmt euch ein paar Minuten und gönnt euch diesen Kaffee. Ein echtes Erlebnis, das schon wie ein kleiner Kulturschock schmeckt.


Ankunft in Tana – und direkt mittendrin

Am Nachmittag landen wir in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars. Der Blick beim Landeanflug ist schon ein Vorgeschmack auf das, was kommt: rot leuchtende Erde, grüne Reisfelder, kleine Dörfer. 

Draußen wartet tropische Wärme, quirliges Treiben, hupende Autos, Mopeds, Menschen, die uns freundlich anlächeln. Und wir: mittendrin, müde, neugierig – und total gespannt.

Flughafen Antananarivo

Das Wichtigste zuerst: Geld & SIM-Karte

Bevor wir ins Hotel fahren, erledigen wir zwei wichtige Dinge direkt am Flughafen:

  • Geld wechseln: Am besten gleich in kleine Scheine, denn 10.000 Ariary klingen viel, sind aber nur etwa 2 €. 

  • SIM-Karte holen: Wir entscheiden uns für YAS Mobile – unkompliziert, gute Netzabdeckung, günstige Pakete. Ideal, um gleich loszunavigieren, Nachrichten zu schicken und unterwegs online zu sein. 

PaketDatenvolumenGültigkeitPreis (Ariary)Preis ca. in Euro
SIM-Karte (einmalig)3.000 Arca. 0,60 €
Net Month4,5 GB30 Tage25.000 Arca. 5,00 €
Data XL12 GB30 Tage75.000 Arca. 15,00 €

La Chat’O – Ankommen & Durchatmen

Unsere erste Nacht verbringen wir im Hotel La Chat’O – ein kleines, ruhiges Gästehaus mit familiärer Atmosphäre. Es liegt in Flughafennähe, aber trotzdem angenehm ruhig. Die Zimmer sind sauber, das Personal super freundlich, das Frühstück liebevoll gemacht. 

Genau das Richtige nach so einer langen Reise: ankommen, duschen, entspannen – und das erste echte madagassische Abendessen genießen. Wer mag, kann noch einen Spaziergang im Garten machen oder einfach nur sitzen und diesen Moment wirken lassen. 

Nach einem langen Reisetag, dem ersten echten madagassischen Abendessen und so vielen neuen Eindrücken spüren wir: Der Körper ist müde, der Kopf voll. 
Wir lassen den Tag auf der Terrasse im La Chat’O ausklingen, die Luft ist mild, irgendwo zirpen Grillen – und dann zieht es uns ins Bett. Kein großer Abschied, kein langer Tagesrückblick – einfach Augen zu und ankommen.

Mora-mora, wie man hier sagt. Alles schön langsam. 

Tag 2 – Von Tana nach Andasibe: Fahrt über die RN2 & erste Nacht im Regenwald 

Heute beginnt der eigentliche Start unseres Madagaskar Reiseberichts. Nach dem Frühstück verlassen wir Antananarivo und machen uns auf den Weg nach Andasibe, in den östlichen Regenwald der Insel.

Die Fahrt dauert rund 4–5 Stunden. Unterwegs erleben wir Madagaskar zum ersten Mal außerhalb der Hauptstadt: Reisfelder, kleine Dörfer, Märkte am Straßenrand, Tuk-Tuks und Zebukarren. Der Kontrast zur Großstadt könnte kaum größer sein.

Unsere Lodge für die nächsten Nächte ist die Feon’ny Ala – einfach, aber schön gelegen am Rand des Regenwalds. Und tatsächlich: Schon beim Aussteigen hören wir das typische Rufen der Indris, der größten Lemuren Madagaskars.

RN2 – Hauptstraße mit viel Leben

Die Strecke führt über die Route Nationale 2, kurz RN2 – eine der wichtigsten Verbindungen Madagaskars. Die rund 140 km ziehen sich zwar, aber es gibt viel zu sehen:
Reisfelder, Dörfer, Zebukarren, bunt gekleidete Menschen am Straßenrand.
Man fährt automatisch langsamer – nicht nur wegen der Schlaglöcher, sondern auch, weil man ständig Neues entdeckt.

Ein paar Fotostopps lohnen sich. Das echte Madagaskar spielt sich hier direkt neben der Straße ab.


Ankunft im Hotel Feon’ny Ala – mitten im Grünen

Am Nachmittag kommen wir in Andasibe an. Die Unterkunft für die nächsten Tage ist das Hotel Feon’ny Ala – einfach, sauber, ruhig gelegen, nur ein paar Minuten vom Parkeingang entfernt. Die kleinen Bungalows liegen mitten im Wald, mit Blick ins Grüne.

Nach dem Check-in gibt’s erstmal eine Pause. Tee, Vogelgezwitscher, kurz die Füße hoch – es war ein langer Tag.


Abend: Nachtwanderung am Rande des Regenwaldes

Nach dem Abendessen starten wir zu einer geführten Nachtwanderung im Analamazotra Wald. Mit Stirnlampe und erfahrenem Guide geht es langsam an der Straße entlang, wo sich nachts zahlreiche Tiere zeigen, die tagsüber im Verborgenen bleiben.

Entdeckt haben wir u. a.

  • Chamäleons in verschiedenen Farben und Größen

  • winzige Frösche

  • nachtaktive Lemuren 

Die Tour dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden und lohnt sich für alle, die die Tierwelt auch bei Dunkelheit erleben möchten.

Kostenübersicht Nachtwanderung:

LeistungDauerPreis pro Person
Nachtwanderungca. 1–1,5 Std.ca. 15.000 Ar (~3 €)

Tipp: Eine eigene Stirnlampe und Insektenschutzmittel sind empfehlenswert. Die Wege sind einfach begehbar, festes Schuhwerk reicht aus.

Tag 3 – Andasibe Nationalpark: Indris, Trails & Kosten

Heute geht’s in den Andasibe Nationalpark, wo wir Früh aufstehen, um die bekannten Indri-Indri zu erleben und weitere Lemurenarten zu entdecken.


Trail-Wahl & Kosten im Andasibe Nationalpark

Folgende Trails stehen zur Wahl – alle nur mit Guide begehbar:

TrailDauerEintritt (p. P.)Guide (4er-Gruppe)Gesamtkosten (geschätzt)
Rianasoa Circuit1–2 Std.25 000 Ar (~5 €)ab 50 000 Ar (~10 €)ca. 15 €–20 €
Sacred Waterfall Circuitca. 2 Std.25 000 Arab 50 000 Arca. 15 €–20 €
Belakato Circuitca. 3 Std.25 000 Arab 80 000 Ar (~16 €)ca. 20 €–25 €
Tsakoka Circuitca. 4 Std.25 000 Arab 80 000 Arca. 20 €–25 €
  • Eintrittspreise sind Stand 2025 und gelten pro Tag/Person 

  • Guide-Kosten werden pro Gruppe berechnet und liegen bei ca. 50 000–80 000 Ar .

  • Für einen gemeinsamen Ausflug mit 3–4 Personen ergibt sich ein Gesamtpreis von ca. 15 €–25 € pro Person, je nach Trail und Dauer.

Wir haben uns für den Rianasoa Circuit (1,5 Std.) entschieden – perfekt für eine Vormittagstour mit sehr guten Chancen auf Indri-Begegnung.


👀 Unsere Tierbegegnungen

Begleitet vom Guide, laufen wir durch den feuchten Regenwald. Kurz darauf hören wir den typischen Indri-Ruf – laut, durchdringend, zwischen Pfeifton und Sirene. In den Baumkronen zeigt sich ein Paar: schwarz-weiß, kräftig, mit großen Augen. Ein erstklassiger Moment.

Wir sehen außerdem:

  • Braune Lemuren

  • Diademsifakas

  • Chamäleons und Blattschwanzgeckos

Die Rundtour ist angenehm, teils matschig, aber mit Wanderschuhen problemlos machbar.


Lodge-Zeit & Ausklang

Am Nachmittag kehren wir zur Feon’ny Ala Lodge zurück. Fotos sortieren, entspannen, die Waldgeräusche aufsaugen – so klingt ein perfekter Nationalpark-Tag aus.

Tag 4 – Von Andasibe zum Palmarium: Fahrt durch den Osten

Heute verlassen wir den Regenwald rund um Andasibe und machen uns auf den Weg zur Ostküste – unser Ziel: das Palmarium Beach Hotel, direkt am Pangalanes-Kanal. Die Kombination aus Auto und Boot bringt uns in eine ganz andere Welt.


Etappe 1: Von Andasibe nach Manambato

Am Vormittag starten wir mit dem Auto. Die Strecke führt zuerst zurück auf die RN2, dann zweigt sie bei Brickaville ab. Ab dort geht’s weiter auf einer Piste Richtung Manambato – insgesamt etwa 6 Stunden Fahrzeit, je nach Straßenverhältnissen und Pausen.

Je näher wir der Küste kommen, desto wärmer und feuchter wird das Klima. Die Landschaft verändert sich: Reisfelder weichen Palmen und Bananenstauden, der Boden wird sandiger.


Etappe 2: Bootsfahrt über den Pangalanes-Kanal

In Manambato steigen wir um ins Boot. Die Fahrt auf dem Pangalanes-Kanal dauert etwa 1 Stunde. Der Kanal wurde ursprünglich von den Franzosen angelegt, um den Transport entlang der Küste zu erleichtern – er verbindet zahlreiche natürliche Seen miteinander und verläuft parallel zum Indischen Ozean.

Auf dem Wasser ist es ruhig. Wir sehen vereinzelt Einbäume, kleine Dörfer und dichte Ufervegetation. Kein Verkehr, keine Hektik – nur Wind, Wasser und Vogelrufe.

Was ist der Pangalanes-Kanal eigentlich?

Der Pangalanes-Kanal ist ein künstlich erweiterter Wasserweg, der sich über mehr als 600 Kilometer entlang der Ostküste Madagaskars zieht.
Er wurde teilweise schon zur Kolonialzeit ausgebaut, um eine sichere Transportverbindung zu schaffen – denn das offene Meer ist in dieser Region oft zu gefährlich für kleine Boote.
Der Kanal verbindet natürliche Seen, Lagunen und Flussläufe miteinander – und wird bis heute von der lokalen Bevölkerung für den Transport von Menschen, Waren und Fischen genutzt.

Die Bootsfahrt führt vorbei an kleinen Dörfern, Palmen, Sandbuchten und Einbaumbooten. Man sieht Fischer, die ihre Netze einholen, Kinder am Ufer und einfache Hütten mitten im Grünen. Kein Verkehrslärm, keine Straße – nur Wasser und Leben am Rand.

Palmarium Beach Hotel – Natur und Lemuren direkt vor der Tür

Die Lodge liegt ruhig am Kanal, mit direktem Zugang zum See. Die Bungalows sind schlicht, aber gut in Schuss.
Es gibt keinen Handyempfang, Internet ist nicht vorhanden, Strom gibt’s nur stundenweise – aber das passt zur Umgebung.

Was sofort auffällt: Lemuren laufen hier frei über das Gelände. Einige sind neugierig, andere halten Abstand.
Vor allem Schwarzweiße Vari, Kronenlemuren und Braune Lemuren kommen regelmäßig bis an die Bungalows – zum Teil aus eigener Neugier, teils angelockt durch Futter, das gelegentlich vom Personal ausgelegt wird.

Man kann sie beobachten, fotografieren – und manchmal kommen sie auch ziemlich nah.
Kein Zoo, aber auch nicht komplett wild – wer Lemuren aus nächster Nähe erleben will, ist hier richtig.


Lemuren vor der Tür

Ein besonderes Highlight: Auf dem Gelände leben mehrere halb-freie Lemurenarten.
Man sieht sie auf dem Weg zum Restaurant, in den Bäumen neben der Terrasse oder sogar vor dem Bungalow. Besonders neugierig sind die Schwarzweißen Varis und die Braunen Lemuren – manchmal sind sie näher dran, als man denkt.

Tag 5 – Lemuren am Morgen & Aye-Aye am Abend

Heute dreht sich alles um die Tierwelt rund ums Palmarium Beach Hotel.
Am Vormittag nehmen wir an einer geführten Tour im angrenzenden Palmarium-Reservat teil – und am Abend steht die Aye-Aye-Nachtbeobachtung auf dem Programm.


Morgens: Lemuren im Palmarium-Reservat (auch privat möglich)

Die Tour startet um 6:30 Uhr und dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden.
Ein Guide führt uns durch das private Reservat, wo Lemurenarten wie Braune Lemuren, Kronenlemuren, Schwarzweiße Vari und mit etwas Glück auch Indris leben.
Wer mehr Ruhe oder Flexibilität möchte, kann die Tour auch privat buchen.

Preise für die Touren im Überblick:

TourDauerEintritt (p. P.)GuidekostenGesamtkosten
Palmarium-Reservat (geführt)1,5–2 Stunden22.000 Ar (~4,50 €)80.000–120.000 Ar (~16–25 €)ca. 20–30 € p. P.
Palmarium-Reservat (privat geführt)1,5–2 Stunden22.000 Ar (~4,50 €)100.000–150.000 Ar (~20–30 €)ca. 25–35 € p. P.

Nachmittag: Entspannen & Baden

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann sich am Wasser entspannen oder ein Bad nehmen – der See ist bilharziosefrei, was auf Madagaskar nicht selbstverständlich ist.
Das Wasser ist klar, angenehm warm und lädt zum Schwimmen ein. Alternativ kann man die Ruhe auf der Veranda genießen oder weiter Lemuren auf dem Gelände beobachten.


Abends: Aye-Aye-Nachtbeobachtung

Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir mit dem Boot zur nahegelegenen Aye-Aye-Insel. Hier lebt eine kleine, geschützte Gruppe dieser seltenen Lemurenart.

Was ist das Aye-Aye?
Das Aye-Aye (Daubentonia madagascariensis) ist ein nachtaktiver Lemur, der durch sein ungewöhnliches Aussehen auffällt:

  • große, leuchtende Augen

  • ein buschiger Schwanz

  • ein verlängertes Mittelfingerglied, mit dem es Insekten unter der Baumrinde aufspürt und herauszieht

Das Aye-Aye gilt als eines der am schwersten zu beobachtenden Tiere Madagaskars.

Preisübersicht Aye-Aye-Tour:

TourDauerPreis p. P.
Aye-Aye-Nachttourca. 1,5 Std.ca. 25 € p. P.

Die Tour ist gut organisiert, wird von erfahrenen Guides begleitet und eignet sich für alle, die das Aye-Aye unter möglichst natürlichen Bedingungen beobachten möchten.

Aye Aye Madagaskar
aye aye Madagaskar

Tag 6 – Vom Palmarium zurück nach Andasibe: Zwischen Kanal & Regenwald

Nach zwei entspannten Tagen am Palmarium Beach Hotel starten wir heute unsere Rückfahrt Richtung Andasibe. Unser Ziel ist die Vakona Forest Lodge, bekannt als idealer Ausgangspunkt für Nationalpark- oder Lemureninselbesuche.

Etappe 1: Rückfahrt per Boot über den Pangalanes-Kanal

Wir beginnen früh mit der rund einstündigen Bootsfahrt zurück nach Manambato. Morgens ist der Kanal ruhig – Fischerboote und kleine Dörfer ziehen an uns vorbei, und es herrscht eine gelassene Stimmung. Ein gelungener Start in den Reisetag.

Etappe 2: Autofahrt durchs Hochland

In Manambato steigen wir ins Auto und fahren Richtung Andasibe. Die Fahrt dauert etwa 4–5 Stunden, teils über holprige Pisten, teils über asphaltierte Strecken. Unterwegs bieten sich Ausblicke auf Reisfelder, Hügel und traditionelle Dörfer – typisch fürs Madagassische Hochland.

Ankunft in der Vakona Forest Lodge

Am Nachmittag erreichen wir die Vakona Forest Lodge, nur wenige Kilometer außerhalb von Andasibe. Die Anlage besteht aus mehreren Bungalows und einem kleinen See, verteilt auf einem weitläufigen Gelände mit Zugang zu Wanderwegen und der bekannten Lemureninsel.
Die Lodge bietet saubere, komfortable Zimmer, ein Restaurant und – abhängig vom Wetter – meist auch Internet. Von hier aus lassen sich die umliegenden Parks sehr gut erkunden.

Lemureninsel (Vakona Private Reserve) – Begegnung mit halbwilden Lemuren

Ein Highlight der Lodge ist die Lemureninsel, die sich leicht per Boot erreichen lässt. Hier leben mehrere Lemurenarten, darunter:

  • Kronenlemuren (Crown Lemurs)

  • Braune Lemuren (Brown Lemurs)

  • Schwarzweiße Vari (Black-and-white Ruffed Lemurs)

Die Tiere sind semi-frei – sie wissen, wie Menschen aussehen, bleiben aber eigenständig und kommen auch mal nahe an die Besucher heran.

Preistabelle – Bootsfahrt & Lemureninsel

LeistungDauerPreis pro Person
Bootstransfer zur Lemureninselca. 15 Minuten20.000 Ar (~4 €)
Eintritt auf der Insel35.000 Ar (~7 €)
Optionaler „Feed & Photo“-Aufpreis10.000 Ar (~2 €) extra

Hinweis: Die Boote fahren mehrmals täglich – ideal in Kombination mit Tagesausflügen, z. B. nach Mantadia oder Andasibe Park.

Tag 7 – Von Andasibe nach Antsirabe: Zurück durch Tana ins Hochland

Heute steht ein reiner Fahrtag an: Wir verlassen den Regenwald bei Andasibe und fahren ins zentrale Hochland – genauer gesagt nach Antsirabe, bekannt für Thermalquellen, Kolonialarchitektur und seine Rikschas.
Unterwegs durchqueren wir Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars – im Alltag meist einfach „Tana“ genannt.


Die Route: Andasibe – Antananarivo – Antsirabe

Die Strecke ist lang, aber landschaftlich abwechslungsreich. Wir starten am Morgen in Andasibe und fahren zunächst auf der RN2 zurück nach Tana.
Von dort geht’s auf der RN7 weiter nach Antsirabe.

  • Gesamtdistanz: ca. 310 km

  • Fahrzeit: rund 7–8 Stunden (je nach Verkehrslage, vor allem in Tana)

Antananarivo erreichen wir nach etwa 3 Stunden Fahrt. Die Durchfahrt kann sich etwas ziehen, da der Stadtverkehr dicht und unübersichtlich ist.


Kurzer Halt in Tana – was bedeutet der Name?

Antananarivo heißt übersetzt „Stadt der Tausend“ – benannt nach den Tausend Soldaten, die die damalige Hauptstadt des Königreichs Imerina im 17. Jahrhundert schützen sollten.
Heute ist Tana das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes – chaotisch, laut, aber auch voller Leben.


Ankunft in Antsirabe – Stadt mit Bedeutung

Am späten Nachmittag erreichen wir Antsirabe, auf etwa 1.500 m Höhe gelegen. Das Klima ist merklich kühler und trockener als an der Ostküste.

Der Name Antsirabe bedeutet auf Malagasy: „Ort, wo es viel Salz gibt“ – ein Hinweis auf die Thermalquellen und Mineralvorkommen der Region.
Bereits die Norweger gründeten hier im 19. Jahrhundert eine Missionsstation, später folgten die Franzosen. Davon zeugen noch heute breite Alleen, Gebäude im Kolonialstil – und die vielen bunten Pousse-Pousse (Rikschas), für die die Stadt bekannt ist.

Antsirabe Landschaft

Fazit – Unsere erste Woche auf Madagaskar

Die ersten sieben Tage auf Madagaskar liegen hinter uns – und sie fühlten sich an wie eine ganze Weltreise im Kleinen.

Wir haben die ersten Eindrücke in Antananarivo verarbeitet, sind durch üppige Regenwälder gewandert, standen still, als Indris riefen, und sind mit dem Boot durch den Pangalanes-Kanal gefahren. Wir waren Lemuren so nah wie noch nie, haben den ersten Klima- und Landschaftswechsel erlebt – und stehen nun in Miandrivazo, bereit für den nächsten Abschnitt Richtung Westen.

Was diese Woche besonders gemacht hat:
🔹 die Vielfalt der Landschaften – von Regenwald bis Trockenregion
🔹 die Tierwelt – besonders die Lemuren und nachtaktiven Bewohner
🔹 die Menschen – zurückhaltend, freundlich, echt
🔹 und die Art zu reisen – langsam, intensiv, voller Eindrücke

👉 Ein wichtiger Punkt, auf den man sich einstellen sollte:
Die Fahrstrecken in Madagaskar sind lang. Auch wenn Entfernungen auf der Karte oft überschaubar wirken, ist man aufgrund der Straßenverhältnisse häufig 6 bis 9 Stunden unterwegs – pro Tag. Wer reist, braucht Geduld, Zeit und manchmal starke Nerven.

Trotzdem: Die Erlebnisse unterwegs machen vieles wett.

Wenn ihr auch mal in den Osten von Madagaskar möchtet. Diese Reise ist ideal für Ihre Wünsche.

Planst du selbst eine Reise nach Madagaskar? Dann schau hier vorbei:


Wie geht’s weiter?

Morgen brechen wir früh auf – es geht weiter Richtung Morondava, ans Meer, zu den legendären Baobabs und in eine ganz neue Region Madagaskars.
Die zweite Woche bringt andere Farben, andere Temperaturen – und wieder ganz neue Erlebnisse.

👉 Alle Eindrücke der kommenden Tage gibt’s im nächsten Teil unseres Reiseberichts.

Bleibt dabei – wir nehmen euch mit! 🌍📷

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