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Reiseinformationen für Madagaskar

Reiseinformationen für Madagaskar

Hier finden Sie die wichtigsten Reiseinformationen für Madagaskar

Kurzübersicht Madagaskar

AmtsspracheMalagasy und Französisch
VerkehrsspracheFranzösisch
HauptstadtAntananarivo
StaatsformRepublik
Präsident

Andry Rajoelina (Wikipedia)

Premierminister
Fläche587.041 km²
Einwohnerzahl28,92 Mio
Bevölkerungsdichte 49 Einwohner pro km²
WährungAriary
  

Wichtige Reiseinformationen für Madagaskar

Bei der Planung einer Reise nach Madagaskar sollten Sie verschiedene Aspekte berücksichtigen, um einen sicheren und angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten. Hier sind einige wichtige Reiseinformationen für Madagaskar:

Reiseinformationen für Madagaskar – Einreisebestimmungen:

Für die Einreise nach Madagaskar ist ein Visum erforderlich, welches Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entweder bei der Ankunft an einem internationalen Flughafen oder Seehafen für einen maximalen Zeitraum von 30 Tagen erhalten oder im Voraus für bis zu 90 Tage über ein madagassisches Honorarkonsulat oder die Botschaft beantragen können.
Bei Ankunft erwartet die Reisenden eine Aufteilung in zwei Gruppen entsprechend der Beschilderung: Ankommende mit bereits bestehendem Visum folgen den „Avec-Visa“-Schildern, um den Einreisestempel sofort zu erhalten, während diejenigen ohne Visum den „Sans-Visa“-Schildern folgen, um das Visum gegen Zahlung der Gebühr zu erwerben.

Die Kosten für das Visum variieren je nach Aufenthaltsdauer: Bis zu 30 Tage beträgt die Gebühr 30,76 Euro, für bis zu 60 Tage 47,65 Euro, und für einen Zeitraum von 61 bis 90 Tagen 67,28 Euro. Aufgrund von Wechselkursschwankungen können sich die Preise ändern (Angaben Stand Juni 2019).
Bei einem geplanten Aufenthalt von über 60 Tagen ist es nötig, schon vor der Einreise das „Transformable“-Visum zu beantragen, welches zunächst für 30 Tage gültig und in ein längerfristiges Visum umwandelbar ist. Dieses spezielle Visum kostet 70,08 Euro.

Die Bearbeitungszeit für das Visum beträgt in der Regel zehn Tage nachdem die Botschaft die erforderlichen, heruntergeladenen und unterschriebenen Dokumente samt Zahlungsbeleg erhalten hat.

Informationen zur Visaantragstellung für Bürger aus den betreffenden Ländern erhalten Sie an den folgenden Stellen:

  • Deutsche Staatsangehörige wenden sich an die zuständige Botschaft oder ein Honorarkonsulat.
  • Österreichische Staatsangehörige informieren sich bei der entsprechenden Vertretung.
  • Schweizer Staatsangehörige konsultieren ebenso die zuständige Botschaft oder ein Konsulat.

 

Madagaskar Botschaft in Deutschland

Botschaft der Republik Madagaskar
Seepromenade 92
D-14612 Falkensee-Berlin
Deutschland

Telefon : +49 (0)3322 – 2314-0
Fax : +49 (0)3322 – 2314-29
Mail : [email protected]
www.botschaft-madagaskar.de

Reiseinformationen für Madagaskar – Gesundheit:

Bevor man von Deutschland nach Madagaskar reist, ist es zwar nicht zwingend notwendig, bestimmte Impfungen nachzuweisen, dennoch sollte man aus Präventionsgründen auf den eigenen Impfstatus achten. Ein Blick in den Impfausweis sollte zur Standardvorbereitung zählen, um Standardimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln zu kontrollieren und gegebenenfalls Auffrischungsimpfungen für Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und, je nach individueller Situation, auch Influenza, Pneumokokken oder Gürtelrose (Herpes Zoster) zu erhalten.

Für die spezifischen Bedingungen in Madagaskar ist eine Impfung gegen Hepatitis A anzuraten, um sich vor über Lebensmittel und Wasser übertragenen Krankheitserregern zu schützen. Bei längeren Aufenthalten oder intensivem Kontakt mit der lokalen Bevölkerung sollte auch an eine Hepatitis-B-Impfung gedacht werden. Außerdem wird empfohlen, sich gegen Tollwut und Typhus zu schützen, vor allem, wenn die Wahrscheinlichkeit für Tierbisse besteht oder man eng mit der Bevölkerung in Berührung kommt. Eine Beratung in einer Einrichtung für Tropenmedizin ist angeraten, um sich über die neuesten Entwicklungen und Schutzmaßnahmen zu informieren.

Malaria-Prophylaxe für Madagaskar

Madagaskar ist bekannt für das dort herrschende Malaria-Risiko mit variierenden Gefährdungsgraden, das in den niedrigeren und Küstengebieten, besonders im Nordosten während der Regenzeit, am höchsten ist. Um sich gegen Mückenstiche zu schützen, sollte man bereits in der Dämmerung mit mückenabweisender Kleidung und Repellentien beginnen, nachts lange, helle Kleidung tragen und auf das Bedecken von Hautstellen achten. Es bietet sich außerdem an, Kleidungsstücke zu erwerben, die bereits mit einem Insektenschutz imprägniert sind. Tagsüber ist Vorsicht wegen der Überträger der Dengue-Fieber.

Packen Sie unbedingt ein wirksames Insektenschutzmittel ein, das entweder DEET oder Icaridin als Wirkstoff enthält, wie es in Markenprodukten wie Nobite® sowie Autan Active® und Nobite Haut Sensitive® der Fall ist. Obgleich DEET eine weniger hautschonende Substanz ist, überwiegt sein Nutzen deutlich gegenüber dem Risiko einer tödlichen Malaria-Erkankung, falls diese unbehandelt bleibt. Mittel mit Icaridin sind Teil einer neueren Generation von Insektenschutzmitteln, die geringfügig über die Haut eindringen und effektiven Schutz vor Mückenstichen bieten, ohne dabei die tieferen Hautschichten zu beeinträchtigen.

Trinkwasserversorgung in Madagaskar:

Trinken Sie in Madagaskar kein Wasser direkt aus dem Wasserhahn, sondern greifen Sie ausschließlich zu versiegelter Flaschenware. So können Sie Magen-Darm-Probleme und das Risiko einer Cholera-Infektion umgehen und eine entsprechende Impfung überflüssig machen. Vor allem für Personen, die in Krankenhäusern arbeiten oder in Gegenden mit Cholera-Erkrankten wohnen, besteht ein höheres Ansteckungsrisiko.

Bezüglich Nahrungsmittel gilt es, nur gut gekochte oder durchgebratene Gerichte zu sich zu nehmen und auf Getränke mit Eiswürfeln, offene Fruchtsäfte, ungeschältes Obst sowie Milch aus kleineren, lokalen Gaststätten zu verzichten. In Hotels oder Lodges während einer Rundreise kann man jedoch Salate, Obst und Säfte bedenkenlos konsumieren.

Baden in Madagaskar:

Das Schwimmen im offenen Meer und in Salzwasser auf Madagaskar ist völlig sicher. Allerdings sollte man das Baden in offenen Süßwassergewässern meiden, um einer Infektion mit Bilharziose vorzubeugen; dies gilt auch für Gewässer in Reisbauregionen. Einen ausreichenden Schutz vor der intensiven Äquatorsonne zu gewährleisten ist entlang der Strände und auch unterwegs unerlässlich, da Sonnenbrand weitaus schneller auftreten kann als man es aus europäischen Breitengraden gewöhnt ist.

 

Reiseinformationen für Madagaskar -Währung & Zahlungsmittel:

Die Währungseinheit Madagaskars, der Ariary, unterscheidet sich von den meisten anderen Währungen dadurch, dass sie nicht auf einem Dezimalsystem für kleinere Einheiten beruht, eine Eigenschaft, die sie mit der Währung des Landes Mauretanien teilt.

In Madagaskar zirkuliert Geld in Form von Banknoten und Münzen zu Werten von 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 Ariary und Münzwerten von 1, 2, 4, 10, 20 und 50 Ariary. Die Münzen werden jedoch wegen ihres geringen Wertes kaum im Alltag verwendet.

Bei der Einreise nach Madagaskar gibt es keine Begrenzung der Fremdwährungen, die mitgebracht werden dürfen, jedoch ist eine Menge über 7.500 Euro deklarationspflichtig. Die mitgeführten Fremdwährungen dürfen bei der Ausreise den bei der Einreise deklarierten Betrag abzüglich der getätigten Wechseltransaktionen nicht überschreiten, was die Aufbewahrung der Wechselbelege erforderlich macht. Die Mitnahme der Landeswährung unterliegt einer Beschränkung von aktuell 400.000 Ariary.

Das Wechseln von fremden Währungen in Ariary funktioniert am reibungslosesten innerhalb Madagaskars und besonders der Euro sowie der US-Dollar lassen sich gut tauschen. Dies kann in Hotels, am Flughafen der Hauptstadt, in lizenzierten Wechselbüros oder Banken erfolgen, wobei auch Reiseschecks eingetauscht werden können. Vor allem in städtischen Gebieten und in der Hauptstadt Antananarivo sind Wechselstellen zu finden. Ein Schwarzmarkt für Währungstausch existiert ebenfalls, jedoch ist vom Gebrauch wegen legaler Bedenken abzuraten.

In Bezug auf die Nutzung von Kreditkarten kann häufig in den größeren urbanen Zentren Madagaskars mit Visa-Karten bezahlt werden, z.B. in Geschäften, Supermärkten und Restaurants sowie bei Reiseanbietern, Fluggesellschaften und in großen Hotels. Zu beachten ist der mögliche Bankzuschlag von etwa 3 Prozent bei Kartenbezahlung. Visa-Karten ermöglichen auch Bargeldabhebungen an Geldautomaten der meisten Banken, während Geldautomaten in Verbindung mit einer EC-Karte oder MasterCard-Karten eher nicht akzeptiert werden. Ausnahmen gibt es bei der BNI-Bank für das Abheben mit MasterCard. Reisende sollten bereits bei der Hotelbuchung prüfen, welche Zahlungsmittel am Aufenthaltsort akzeptiert werden.

Reiseinformationen für Madagaskar – Verkehr & Straßenverhältnisse:

In Madagaskar befindet sich das Straßennetz überwiegend in einem desolaten Zustand. Von insgesamt etwa 49.640 Kilometern an Straßen sind nur etwa 6.500 Kilometer mit Asphaltdecke versehen. Es herrscht zudem keine klare Verkehrsordnung. Unerwartete Begegnungen mit Zebuherden auf der entgegengesetzten Fahrbahnseite oder zahlreiche Polizeikontrollstellen gehören zum Alltag. Auch kommt es vor, dass liegengebliebene Fahrzeuge einfach am Straßenrand abgestellt werden. Wer in Madagaskar das Steuer selbst in die Hand nimmt, sollte besonders umsichtig und vorsichtig agieren.

Telefonieren auf Madagaskar, Internet & Strom

Madagaskar weicht von vielen kontinentalen Fernreisezielen ab, indem es im digitalen Bereich noch Rückstände aufweist. Statt flächendeckenden Breitbandverbindungen ist besonders im mobilen Sektor Wachstum zu verzeichnen, da verstärkt Sendemasten errichtet werden.

In urbanen Regionen sowie einigen Naturschutzgebieten ist die Handynutzung überwiegend unkompliziert; jedoch sollten sich Reisende auf hohe Roaming-Kosten einstellen. Es ist ratsam, sich im Vorfeld bei dem eigenen Mobilfunkanbieter über die entstehenden Gebühren zu informieren. Alternativ zur Roaming-Nutzung bieten viele Internetcafés und Unterkünfte Zugang zum Internet an, oft auch über WLAN, wobei mit eingeschränkter Geschwindigkeit und möglicherweise nur in bestimmten Bereichen wie der Hotellobby zu rechnen ist.

Stromversorgung und elektrische Geräte in Madagaskar

In Madagaskar sind französische Steckdosentypen standardmäßig in Gebrauch, sodass für deutsche Elektrogeräte wie Rasierer oder Ladegeräte in der Regel kein separater Adapter erforderlich ist – sie passen direkt in die Steckdosen. In manchen abgeschiedenen Regionen könnten jedoch Steckdosentypen vorzufinden sein, die einen speziellen Reiseadapter erforderlich machen, auch wenn dies eher die Ausnahme ist. Stromausfälle kommen auf dem Land trotz vorhandener Grundversorgung recht häufig vor. Für solche Fälle ist es ratsam, Ersatzakkus dabei zu haben.

In entlegenen Lodges, die Strom häufig mittels Generatoren erzeugen, wird die Versorgung oft nachts gegen 22 Uhr unterbrochen. In diesem Kontext ist es klug, eine Stirnlampe für die Beleuchtung mitzunehmen. Da die Netzspannung in Madagaskar bei 220 Volt liegt, können deutsche elektrische Geräte ohne Probleme betrieben werden.

 

Reiseinformationen für Madagaskar – Sicherheitshinweise:

Im Allgemeinen ist Madagaskar als Reisedestination relativ sicher. Es empfiehlt sich jedoch, einige Vorsichtsregeln zu beachten, um das Reisevergnügen nicht durch unvorhergesehene Ereignisse zu trüben und Gefahren zu minimieren.

Kriminalitätslage An den Flughäfen können Urlauber bisweilen von ortskundigen „Hilfskräften“ kontaktiert werden, die aus verschiedenen Gründen versuchen, Flugtickets, Identifikationspapiere, Bargeld oder Reiseschecks zu entwenden. Diese Personen sind gewöhnlich Trickbetrüger und sollten höflich, aber bestimmt zurückgewiesen werden. Sicherer reist, wer sich auf eine renommierte Reiseagentur verlässt. Außerdem ist Madagaskar von der gleichen Art der Kleinkriminalität betroffen, die mittlerweile global verbreitet ist.

Tagsüber ist es gewöhnlich möglich, sich in den urbanen Zonen sowie im Inneren des Landes ohne größere Bedenken fortzubewegen. Trotzdem besteht ständig die Gefahr krimineller Attacken, die durch achtsames Verhalten größtenteils vermieden werden können. Zusätzlich zum Ratschlag, nicht durch offen zur Schau gestellten Reichtum zu provozieren, sollte man bedenken, dass nächtliche Streifzüge durch die Stadtzentren generell nicht zu empfehlen sind. Es ist ratsam, stets ein wachsames Auge auf persönliche Dokumente und Wertgegenstände zu halten – dies gilt auch für den Aufenthalt in Hotels.

Nicht unerwähnt bleiben sollte außerdem, dass in Madagaskar mitunter Engpässe in der Versorgung oder Ausfälle im Kommunikationsnetz auftreten können. Der zum Teil sehr schlechte Zustand der Straßen spricht zusätzlich dafür, auf das eigenständige Autofahren im Land zu verzichten.

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