Sossusvlei in Namibia

Sehenswürdigkeit in Namibia

Dünen, Deadvlei und Wüstenlandschaften erleben

Das Sossusvlei gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften Namibias und zählt zu den absoluten Höhepunkten einer Reise durch die Namib-Wüste. Gewaltige rot-orange Sanddünen, helle Salz- und Lehmpfannen und die abgestorbenen Kameldornbäume des benachbarten Deadvlei schaffen eine Landschaft, die weltweit einzigartig ist.

Das Sossusvlei liegt nahe Sesriem im Namib-Naukluft-Nationalpark. Einige der Dünen erreichen Höhen von mehr als 300 Metern und gehören damit zu den höchsten Sanddünen der Welt.

Besonders eindrucksvoll ist die Wüste am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Dann verändert das flache Licht die Farben der Dünen, während die scharf gezeichneten Schatten ihre Formen besonders deutlich hervorheben.

Seit Juni 2013 gehört die außergewöhnliche Dünenlandschaft der Namib zum UNESCO-Welterbe.

Was bedeutet Sossusvlei?

Beim Sossusvlei handelt es sich um eine trockene Salz- und Lehmpfanne, die von gewaltigen Dünen umgeben wird.

Sie bildet das Ende des Tsauchab-Flusses. Dieser floss einst weiter durch die Namib in Richtung Atlantik, erreicht heute jedoch normalerweise nicht mehr die Küste.

Nur in seltenen Jahren mit starken Regenfällen gelangt noch ausreichend Wasser bis in die Senke. Dann kann sich das Sossusvlei vorübergehend in einen See verwandeln.

Da die Lehmschichten im Boden nur wenig Wasser durchlassen, kann das Wasser eine Zeit lang in der Pfanne stehen bleiben. Der Kontrast aus blauem Wasser und roten Dünen ist ein außergewöhnlicher Anblick.

Auch 2021 konnte das Sossusvlei zeitweise mit Wasser erlebt werden.

Alt: Wüstenlandschaft mit hohen Sanddünen und Wanderern in der Namib-Wüste, Afrika-Reise.

Der Namib-Naukluft-Nationalpark

Das Sossusvlei liegt in einem der bedeutendsten Schutzgebiete Namibias.

Der Namib-Naukluft-Nationalpark umfasst rund 50.000 km² und erstreckt sich entlang eines großen Teils der Atlantikküste.

Seine Ausdehnung reicht vom Gebiet des Swakop-Flusstals im Norden bis in Richtung der B4 im Süden, die nach Lüderitz führt. An seiner breitesten Stelle erreicht das Schutzgebiet eine Ausdehnung von bis zu etwa 150 Kilometern.

Die Landschaft besteht längst nicht nur aus Sanddünen. Berge, Kiesflächen, Felsformationen, Canyons und weite Wüstenlandschaften machen die Region besonders abwechslungsreich.

Auch Tiere haben sich an die extremen Bedingungen angepasst. Mit etwas Glück lassen sich beispielsweise Springböcke und Oryxantilopen beobachten.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um das Sossusvlei

Das eigentliche Sossusvlei ist nur eines von mehreren Highlights in der Region.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören:

  • Sossusvlei
  • Deadvlei
  • Düne 45
  • Big Daddy
  • Big Mama
  • Elim Düne
  • Sesriem Canyon

Alle Ziele lassen sich im Rahmen eines längeren Besuchs miteinander kombinieren.

Anreise zum Sossusvlei

Der Zugang zum Dünengebiet erfolgt über Sesriem.

Von Norden erreichen Sie Sesriem beispielsweise über Solitaire, von Süden führt unter anderem die C27 in die Region.

Am Eingang befindet sich das Tor zum Nationalpark.

In und außerhalb des Parkbereichs beziehungsweise bei Sesriem gibt es Tankmöglichkeiten. Wer als Selbstfahrer unterwegs ist, sollte trotzdem frühzeitig tanken und ausreichend Trinkwasser mitführen.

Von Sesriem führt eine rund 60 Kilometer lange asphaltierte Straße tief in die Dünenlandschaft hinein.

Für die Fahrt vom Parkeingang bis in die Region des Sossusvlei sollte ungefähr eine Stunde eingeplant werden.

Die letzten Kilometer: 4×4 oder Shuttle

Die asphaltierte Straße endet an einem Parkplatz.

Die letzten rund vier Kilometer in Richtung Sossusvlei und Deadvlei führen durch tiefen Sand.

Diese Strecke sollte nur mit einem geeigneten 4×4-Geländewagen und entsprechender Erfahrung selbst gefahren werden.

Wer nicht selbst durch den Tiefsand fahren möchte, kann sein Fahrzeug am Parkplatz abstellen und einen 4×4-Shuttle nutzen. Alternativ lassen sich Teilstrecken auch zu Fuß zurücklegen.

Der Shuttle benötigt für die Sandstrecke ungefähr zehn Minuten und verkehrt regelmäßig zwischen dem Parkplatz und den wichtigsten Bereichen rund um Sossusvlei und Deadvlei.

Dadurch können Sie sich Zeit für die einzelnen Sehenswürdigkeiten nehmen und später einen der nächsten Shuttles nutzen.

Selbst mit dem 4×4 durch den Sand fahren

Für erfahrene Selbstfahrer kann die Fahrt durch den Tiefsand selbst bereits Teil des Abenteuers sein.

Dafür ist ein geeignetes Allradfahrzeug erforderlich.

Für die Sandpassage wird der Reifendruck teilweise auf ungefähr 1,3 bar reduziert, damit die Reifen eine größere Auflagefläche erhalten.

Nach der Fahrt können die Reifen beispielsweise an einer Tankstelle in Sesriem wieder auf den normalen Straßendruck gebracht werden.

Solange der Reifendruck reduziert ist, sollte auf Asphalt besonders vorsichtig und nicht zu schnell gefahren werden, da sich die Reifen stärker erwärmen können.

Wer keine Erfahrung mit Tiefsand besitzt, ist mit dem Shuttle die entspanntere Wahl.

Öffnungszeiten des Parks

Tagesbesucher können den Park grundsätzlich zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang besuchen.

Bei der Einfahrt wird auf die jeweilige Schließzeit des Tores hingewiesen. Diese sollte unbedingt eingehalten werden.

Übernachtungsgäste bestimmter Unterkünfte und Campingmöglichkeiten innerhalb des Parkbereichs haben den Vorteil, früher als externe Tagesbesucher in Richtung Sossusvlei aufbrechen zu können.

Dadurch besteht die Möglichkeit, den Sonnenaufgang bereits mitten in der Dünenlandschaft zu erleben.

Die Elim Düne

Die Elim Düne liegt vergleichsweise nahe bei Sesriem und eignet sich hervorragend für Sonnenauf- und Sonnenuntergänge.

Sie ist nicht so hoch wie einige der bekannteren Dünen weiter im Park und teilweise mit Gras bewachsen.

Von oben eröffnet sich ein weiter Blick über die Wüstenflächen, Dünen und die dahinterliegenden Berge.

Gerade das wechselnde Licht macht die Elim Düne zu einem interessanten Fotomotiv.

Für Tagesbesucher eignet sie sich besonders als letzte Station vor der Ausfahrt aus dem Park.

Wer innerhalb des Parkbereichs übernachtet, kann hier den Tag bei einem Sundowner ausklingen lassen und anschließend zur Unterkunft zurückfahren.

Auch am frühen Morgen ist die Elim Düne ein guter Ort, um die ersten Sonnenstrahlen über dem Dünenmeer zu erleben.

Düne 45 – Namibias berühmteste Düne

Die Düne 45 gehört zu den bekanntesten Sanddünen der Welt.

Ihre nahezu perfekte Form und ihre direkte Lage an der Straße machen sie zu einem der meistfotografierten Motive im Sossusvlei-Gebiet.

Die Dünen entlang der Straße sind nummeriert. Ob der Name tatsächlich daher stammt, dass sich Düne 45 ungefähr bei Kilometer 45 befindet, oder ob sie als 45. Düne nummeriert wurde, ist nicht eindeutig geklärt.

Unabhängig davon ist sie leicht erreichbar und gehört zu den Dünen, die bestiegen werden können.

Düne 45 besteigen

Der Aufstieg sieht zunächst einfacher aus, als er tatsächlich ist.

Im weichen Sand kostet jeder Schritt Kraft. Selbst sportliche Besucher kommen beim Aufstieg schnell ins Schwitzen.

Am angenehmsten ist die Besteigung am frühen Morgen, wenn die Temperaturen noch vergleichsweise niedrig sind.

Vom oberen Dünenkamm eröffnet sich ein spektakulärer Blick über das rote Dünenmeer der Namib.

Der Abstieg ist deutlich schneller: Über die Flanken lässt sich der weiche Sand mit großen Schritten oder kleinen Sprüngen hinunterlaufen.

Dabei sollte immer darauf geachtet werden, ausschließlich Dünen und Bereiche zu betreten, in denen das Besteigen ausdrücklich erlaubt ist. Das empfindliche Ökosystem der Namib soll möglichst unberührt bleiben.

Das eigentliche Sossusvlei

Das Sossusvlei ist eine große Salz- und Tonpfanne mitten in der Namib.

Umgeben wird sie von imposanten Sanddünen, die teilweise mehr als 300 Meter hoch sind.

Wer mit dem eigenen 4×4 oder dem Shuttle ankommt, kann direkt in der Nähe der Pfanne aussteigen und die Landschaft zu Fuß erkunden.

In normalen Jahren ist die Pfanne trocken.

Nach außergewöhnlich starken Regenfällen kann der Tsauchab jedoch Wasser bis zum Sossusvlei führen. Dann entsteht für kurze Zeit ein völlig anderes Landschaftsbild.

Wann sollte man das Sossusvlei besuchen?

Viele Reisende fahren möglichst früh in die Wüste.

Das hat gute Gründe: Die Temperaturen sind angenehmer und das Morgenlicht sorgt für die berühmten langen Schatten an den Dünen.

Dadurch können Sossusvlei und Deadvlei am frühen Morgen allerdings auch stärker besucht sein.

Wer hitzeresistent ist und fotografisch nicht unbedingt auf das weiche Morgen- oder Abendlicht angewiesen ist, kann die Mittagszeit als Alternative wählen.

Dann sind oftmals weniger Besucher unterwegs.

Allerdings können die Temperaturen extrem hoch werden. Ausreichend Wasser, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung sind dann unverzichtbar.

Big Mama

Direkt in der Umgebung des Sossusvlei erhebt sich die Big-Mama-Düne.

Sie ist etwas kleiner als Big Daddy, wirkt aber durch ihre Lage unmittelbar an der weiten Salzpfanne besonders eindrucksvoll.

Wer noch genügend Zeit und Energie hat, kann die Düne besteigen und von oben auf das Sossusvlei und die umliegende Dünenlandschaft blicken.

Deadvlei – abgestorbene Bäume vor roten Dünen

Nur wenige Kilometer vom Sossusvlei entfernt liegt das berühmte Deadvlei.

Die helle Salz- und Lehmpfanne ist vor allem für ihre abgestorbenen Kameldornbäume bekannt.

Früher floss der Tsauchab auch durch diesen Teil der Wüste und versorgte die Vegetation mit Wasser.

Als sich der Flusslauf veränderte und die Region austrocknete, starben die Bäume ab.

Durch die extreme Trockenheit verrotteten sie jedoch nicht vollständig. Einige der heute noch stehenden Baumreste sind etwa 850 Jahre alt.

Der Kontrast zwischen den dunklen Baumstämmen, dem hellen Boden, den roten Dünen und dem tiefblauen Himmel macht das Deadvlei zu einem der berühmtesten Fotomotive Namibias.

Schutz der Bäume im Deadvlei

Die abgestorbenen Kameldornbäume sind Teil dieses empfindlichen Naturraums.

Sie dürfen deshalb weder beklettert noch berührt werden.

Besucher sollten ausreichend Abstand halten und die Landschaft so verlassen, wie sie sie vorgefunden haben.

Zu Fuß ins Deadvlei

Vom Shuttle-Ausstieg beziehungsweise 4×4-Parkbereich führt ein Fußweg zum Deadvlei.

Für den Weg über kleinere Dünen sollten ungefähr 20 bis 30 Minuten eingeplant werden.

Gerade während der wärmeren Tagesstunden ist die Sonneneinstrahlung enorm.

Ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung sind deshalb unbedingt empfehlenswert.

Big Daddy – Blick auf das Deadvlei von oben

Wer eine sportliche Herausforderung sucht, kann den Besuch des Deadvlei mit einer Besteigung von Big Daddy verbinden.

Die Düne liegt direkt am Deadvlei und erreicht ungefähr 350 Meter Höhe.

Damit gehört sie zu den höchsten Dünen der Region und zu den höchsten Sanddünen der Welt.

Der Aufstieg ist anstrengend, bietet dafür aber einen außergewöhnlichen Blick über das Deadvlei und die umliegende Namib.

Eine reizvolle Variante ist es, Big Daddy vom Parkplatz aus zu besteigen und anschließend über die Dünenflanke direkt in das Deadvlei hinabzulaufen.

So verbindet sich der anspruchsvolle Aufstieg mit einem besonders spektakulären Abstieg.

Big Daddy und Big Mama

Big Daddy und Big Mama gehören zu den markantesten Dünen rund um Sossusvlei und Deadvlei.

Big Daddy liegt unmittelbar am Deadvlei und bietet eine besonders anspruchsvolle Besteigung.

Big Mama befindet sich beim Sossusvlei und ist etwas kleiner.

Beide ermöglichen eindrucksvolle Ausblicke über die Dünenlandschaft und die hellen Pfannen.

Sesriem Canyon

Der Sesriem Canyon liegt nahe dem Eingang des Nationalparks und lässt sich gut auf der Rückfahrt vom Sossusvlei besuchen.

Kurz vor dem Parktor führt eine Abzweigung über eine holprige Wellblechstraße zum Canyon.

Von dort kann zu Fuß in die Schlucht hinabgestiegen werden.

Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Der Canyon ist ungefähr 30 Meter tief und 1,5 Kilometer lang.

Seine steilen Wände wurden über lange Zeit vom Tsauchab-Fluss geformt. Wasser führt der Canyon heute nur unregelmäßig.

Besonders angenehm ist der starke Temperaturunterschied zum offenen Sossusvlei. Zwischen den hohen Wänden bleibt es häufig deutlich kühler.

Dadurch eignet sich der Sesriem Canyon gut als Ergänzung nach einem heißen Vormittag in den Dünen.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang im Sossusvlei

Das Licht spielt im Sossusvlei eine besonders wichtige Rolle.

Bei Sonnenaufgang treffen die ersten Strahlen auf die roten Dünen und erzeugen starke Kontraste zwischen beleuchteten Flanken und dunklen Schattenseiten.

Im Laufe des Tages verändern sich diese Farben und Formen ständig.

Am Abend entsteht ein ähnlich eindrucksvolles Farbenspiel.

Düne 45 und die Elim Düne gehören zu den beliebten Orten, um diese Lichtstimmungen zu erleben.

Sossusvlei für Fotografen

Kaum eine Landschaft Namibias bietet eine so große Auswahl an klaren geometrischen Formen, Farben und Kontrasten.

Zu den klassischen Fotomotiven gehören:

  • die Dünenkämme bei Sonnenaufgang
  • die Silhouetten der Kameldornbäume im Deadvlei
  • Düne 45
  • Big Daddy und Big Mama
  • die weite Salzpfanne des Sossusvlei
  • die Elim Düne im Abendlicht
  • seltene Wasserflächen nach starken Regenfällen

Wer hauptsächlich wegen des besonderen Lichts fotografiert, sollte frühe Morgen- oder späte Nachmittagsstunden einplanen.

Wer dagegen möglichst wenige andere Besucher im Bild haben möchte und große Hitze verträgt, findet zur Mittagszeit oftmals ruhigere Bedingungen.

Sossusvlei mit Kindern

Auch für Familien kann das Sossusvlei ein besonderes Erlebnis sein.

Kinder können die riesigen Dünen nicht nur ansehen, sondern die dafür freigegebenen Bereiche auch selbst erklimmen und anschließend durch den Sand hinunterlaufen.

Damit wird der Besuch schnell zu einem aktiven Wüstenerlebnis.

Bei Reisen mit Kindern sollte besonders auf ausreichend Wasser, Sonnenschutz und altersgerechte Wanderstrecken geachtet werden.

Gerade Düne 45 oder kleinere Dünen können sich eher eignen als die anstrengende Besteigung von Big Daddy.

Ballonfahrt über die Dünen

Eine außergewöhnliche Möglichkeit, die Namib zu erleben, ist eine Ballonfahrt über die Dünenlandschaft.

Besonders am frühen Morgen entsteht aus der Luft ein spektakulärer Blick auf Dünen, Ebenen und Berge.

Wenn die ersten Sonnenstrahlen die roten Sandflächen erreichen, verändern sich Farben und Schatten innerhalb weniger Minuten.

Eine Ballonfahrt bietet damit eine völlig andere Perspektive auf die Landschaft als ein Besuch mit dem Fahrzeug oder zu Fuß.

Die beste Reisezeit für das Sossusvlei

Das Sossusvlei lässt sich grundsätzlich ganzjährig besuchen.

Die durchschnittlichen Tageshöchstwerte liegen bei ungefähr 26 °C, während die Nächte mit durchschnittlich rund 12 °C deutlich kühler sind.

Im Durchschnitt scheint die Sonne etwa neun Stunden pro Tag.

Der Dezember gehört zu den heißesten Monaten. Die Tagestemperaturen können dann rund 31 °C erreichen.

Der Juli ist mit durchschnittlich ungefähr 20 °C deutlich kühler.

Unabhängig von der Jahreszeit sollten Besucher die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht berücksichtigen.

Für frühe Morgenstunden kann deshalb auch in Namibia eine wärmere Kleidungsschicht sinnvoll sein.

Übernachten beim Sossusvlei

Die Wahl der Unterkunft hat großen Einfluss darauf, wie früh Sie die Dünen am nächsten Morgen erreichen.

Direkt innerhalb beziehungsweise unmittelbar am zugangskontrollierten Parkbereich stehen nur wenige offizielle Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Dazu gehören insbesondere:

  • Sossus Dune Lodge
  • Dead Valley Lodge
  • Sesriem Restcamp beziehungsweise NWR Camping

Das staatliche Sesriem Restcamp bietet Campingplätze. Da die Anzahl begrenzt ist, sollte insbesondere in beliebten Reisezeiten frühzeitig reserviert werden.

Im Camp befinden sich außerdem eine Tankstelle und ein kleiner Kiosk.

Die Sossus Dune Lodge bietet feste Unterkünfte beziehungsweise komfortable Chalets.

Auch die Dead Valley Lodge bietet Übernachtungsmöglichkeiten im Parkbereich; je nach aktuellem Angebot können zusätzliche Campingmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Der Vorteil einer Übernachtung im Park

Der wichtigste Vorteil ist der frühere Zugang zur Dünenlandschaft.

Während Tagesbesucher erst mit der regulären Toröffnung bei Sonnenaufgang starten können, dürfen Übernachtungsgäste innerhalb des Parkbereichs früher aufbrechen.

So besteht die Möglichkeit, bereits bei Sonnenaufgang an einer der Dünen zu stehen.

Gerade für Fotografen ist dieser zeitliche Vorsprung interessant.

Auch am Abend ermöglicht eine Unterkunft innerhalb des Parks mehr Flexibilität rund um die letzten Lichtstunden.

Aktivitäten der Unterkünfte

Je nach Unterkunft können zusätzliche Aktivitäten angeboten werden.

Dazu zählen beispielsweise:

  • geführte Fahrten ins Sossusvlei
  • Naturfahrten zum Sonnenuntergang
  • Wanderungen
  • weitere geführte Wüstenerlebnisse

Dadurch lässt sich die Region auch entdecken, ohne jede Strecke selbst fahren zu müssen.

Unterkünfte außerhalb des Nationalparks

Außerhalb des Parktores und rund um Sesriem gibt es zahlreiche weitere Lodges und Campingplätze.

Sie bieten teilweise günstigere Alternativen zu den exklusiveren Unterkünften innerhalb des Parkbereichs.

Einige Unterkünfte stellen für Gäste, die besonders früh zum Sossusvlei aufbrechen möchten, ein Frühstück zum Mitnehmen bereit.

Dadurch kann der Tag direkt mit der Öffnung des Parktores beginnen.

Preise und Eintrittsgebühren

Für den Besuch des Sossusvlei fallen Eintritts- und Fahrzeuggebühren an. Zusätzlich entstehen Kosten, wenn der 4×4-Shuttle für die letzte Sandstrecke genutzt wird.

Als Preisstand für 2022 wurden folgende Größenordnungen angegeben:

  • Parkeintritt für Besucher von außerhalb Afrikas: etwa 150 N$ beziehungsweise rund 8 Euro pro erwachsener Person
  • Kinder unter 16 Jahren: frei
  • Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzplätzen: etwa 50 N$ beziehungsweise rund 1,50 Euro pro Fahrzeug
  • 4×4-Shuttle: etwa 180 N$ beziehungsweise rund 10 Euro pro Person

Gebühren können sich ändern und sollten vor der Reise aktuell geprüft werden.

Die Parkgebühr wird im Bereich des NWR-Büros beziehungsweise Parkeingangs entrichtet.

Eintrittspreise für das Sossusvlei

Für was : ( Stand 2022 )Erwachsene p.PersonKinder unter 16 Jahre
Parkeintritt für alle Besucher die außerhalb Afrikas leben8,- €frei
Fahrzeuge 10 Sitze oder weniger1,50 € pro Fahrzeug
Shuttle zum Sossusvlei10,- €

Kosten einer Übernachtung im Park

Eine Übernachtung innerhalb des Parks bietet zwar große Vorteile für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, gehört jedoch zu den höherpreisigen Möglichkeiten.

Für die exklusiveren Unterkünfte wurden Preise von ungefähr 300 Euro pro Person und Nacht genannt.

Die höheren Kosten hängen unter anderem mit der abgelegenen Lage und dem logistischen Aufwand zusammen.

Wer preisbewusster reisen möchte, findet außerhalb des Parktores eine größere Auswahl an Lodges und Campingmöglichkeiten.

Praktische Tipps für den Besuch

Für einen gelungenen Tag im Sossusvlei sollten einige Dinge nicht fehlen:

  • ausreichend Trinkwasser
  • Sonnenschutz
  • Kopfbedeckung
  • festes Schuhwerk
  • Kamera oder Smartphone
  • warme Kleidung für sehr frühe Morgenstunden
  • bei eigener Tiefsandfahrt ein geeignetes 4×4-Fahrzeug

Wer Dünen besteigen möchte, sollte möglichst früh beginnen.

Während der heißen Tagesstunden ist körperliche Anstrengung deutlich belastender.

Sossusvlei als Teil einer Namibia-Rundreise

Das Sossusvlei lässt sich hervorragend in unterschiedliche Namibia-Reisen integrieren.

Die Region eignet sich sowohl für:

  • Selbstfahrerreisen
  • privat geführte Rundreisen
  • Campingreisen
  • Kleingruppenreisen
  • Familienreisen
  • Fotoreisen

Dadurch kann der Aufenthalt je nach Reisestil sehr unterschiedlich gestaltet werden.

Reisen mit Sossusvlei

Das Sossusvlei ist Bestandteil zahlreicher Namibia-Rundreisen.

Mögliche Reisevarianten sind beispielsweise:

Reisen
Das Sossusvlei ist in zahlreicher unserer Reisen enthalten. Hier ein kleiner Auszug
13 Tage Mietwagenreise in den grandiosen Süden Namibias
15 Tage Camping Mietwagenreise Namibias Highlights
20 Tage Mietwagenreise von „Kapstadt bis Windhoek“
21 Tage Mietwagenreise durch Namibia – Die große Nord-Süd-Runde

So lässt sich das Sossusvlei sowohl in eine kürzere Reise durch Südnamibia als auch in eine umfassende Rundreise durch das gesamte Land integrieren.

Warum sich ein Besuch des Sossusvlei lohnt

Das Sossusvlei vereint einige der eindrucksvollsten Landschaften Namibias auf engem Raum.

Die gewaltigen roten Dünen, die helle Salzpfanne, die jahrhundertealten Kameldornbäume des Deadvlei, die Aussicht von Big Daddy, das Farbenspiel an Düne 45 und die kühle Schlucht des Sesriem Canyon sorgen für sehr unterschiedliche Erlebnisse.

Sie können die Dünen zu Fuß erklimmen, mit dem 4×4 durch den Tiefsand fahren, mit dem Shuttle zum Deadvlei gelangen oder die Namib aus einem Heißluftballon erleben.

Gerade die Kombination aus Landschaft, Licht, Stille und der enormen Größe der Dünen macht das Sossusvlei zu einem der außergewöhnlichsten Reiseziele Namibias und zu einem Höhepunkt vieler Rundreisen durch das Land.

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